ASBESTUNTERSUCHUNG VON GEBÄUDEN

 


ASBESTUNTERSUCHUNG VON GEBÄUDEN

 

ASBESTUNTERSUCHUNG VON GEBÄUDEN

 

Asbestprodukte wurden in über 3.000 verschiedenen Anwendungsbereichen verwendet. Das Erkennen dieser Asbestprodukte ist selbst für einen Spezialisten äußerst schwierig.

In den Erläuterungen zur Asbest-Richtlinie werden einige typische Asbestprodukte wie folgt beschrieben: Spritzasbest ist ein weißgraues, graues oder graublaues, in der Regel weiches, mit dem Finger eindrückbares Material. Die Oberfläche ist zumeist genarbt, auch wenn sie mit einer Zementschlämme oder mit einem Farbanstrich geschützt ist.

Asbesthaltiger Putz und asbesthaltige Platten sind meist weißgrau, jedoch auch grau bis graubraun. Das Material ist relativ weich und brüchig und lässt sich mit einem spitzen Gegenstand an der Oberfläche leicht ankratzen.

Sonstige asbesthaltige Produkte wie Pappe, Schnüre oder auch Schaumstoffe sind in der Regel ebenfalls weißgrau bis grau und weisen eine geringe Festigkeit auf.

Bei sehr vielen asbesthaltigen Produkten sind an den Bruchstellen sehr feine, abstehende Fasern zu erkennen.

Bevor eine Sanierung in Angriff genommen wird, sollte daher das als asbesthaltig vermutete Produkt bezüglich seiner Materialzusammensetzung analysiert werden. Gleichzeitig sollte auch geprüft werden, ob in dem zu sanierenden Gebäude weitere Asbestprodukte vorhanden sind, um ggf. Sanierungskosten (doppelte Baustelleneinrichtung, Abschottungen usw.) zu sparen.

Es ist zu empfehlen, das Erkennen von Asbest-Produkten in Gebäuden durch eine sachkundige Institution, wie zum Beispiel einem Sachverständigen, durchführen zu lassen. Hierbei sollten alle Asbestprodukte (schwach- und festgebunden) bei einer systematischen Gebäudebegehung anhand von Begehungsprotokollen erfasst werden.

Die aufgefundenen Bauteile sollten fotografiert, in Bestandspläne eingetragen und bewertet werden. Da es selbst für einen Fachmann nicht immer leicht ist, die im Gebäude vorgefundenen Baustoffe zweifelsfrei zu identifizieren, sollte von jedem verdächtigen Baustoff eine Materialprobe entnommen und analysiert werden.

Asbestsanierung

Asbestsanierung

Steht zweifelsfrei fest, dass in der betreffenden Immobilie Asbestprodukte vorhanden sind [z.B. in Dächern und Fassaden in Form von Asbestzementplatten oder künstlichen Mineralfasern (KMF), die lungengängige anorganische Faserstäube freisetzen können] so sind die Experten der D&E Entsorgung gefragt. Es können auch umfängliche Demontage- und Abbrucharbeiten nach den Richtlinien der TRGS 519 „Asbest“ bzw. TRGS 521 „Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle“ übernommen werden.